Jungforscher vom Goethe begeistern mit innovativen Projekten

Auch dieses Jahr beteiligte sich Schülerinnen und Schüler des Goethegymnasiums erfolgreich beim Wettbewerb „Jugend forscht“. Insgesamt vier Projekte hatten sich im Vorfeld angemeldet und hofften ihre Ergebnisse einem breiten Publikum in Halle 39 vorstellen zu können. Bis zum letzten Moment arbeiteten die Schüler:innen noch an ihren Arbeiten, es wurde experimentiert, Daten zusammengetragen und ausgewertet, gelötet, programmiert und gebaut. Leider konnte die Ausstellung auch in diesem Jahr nicht in Präsenz stattfinden. Die Präsentationen wurden daher eingeübt  und sich gegenseitig per Videokonferenz vorgestellt um die Projekte schließlich der Jury online präsentieren zu können.

Wenigstens die Preisverleihung konnte mit allen Teilnehmenden in Halle 39 stattfinden. Die Anspannung wuchs und die Mitstreitenden der anderen Schulen wurden kritisch beäugt, schließlich konnte man sich die anderen Projekte in diesem Jahr nicht ansehen um die Qualität mit der eigenen Arbeit vergleichen.

Das erfreuliche Ergebnis schon einmal vorab: Insgesamt drei Platzierungen und vier Sonderpreise gewannen die Jungforscher:innen vom Goethegymnasium.
Trotz starker Konkurrenz in Biologie gingen der 2. und 3. Platz ans Goethe.

Celina Oestreich
 fragte sich in ihrem Projekt „Der geheimnisvolle Duft“ ob Männer den Eisprung einer Frau anhand von Pheromonen erriechen können. In einer aufwändigen Studie nahm sie von sechs Probandinnen über einen Monat lang nächtliche Achselschweißproben und ließ diese anschließend von sechs Probanden bewerten. Celina konnte zeigen, dass die Geruchsproben drei Tage um den  Eisprung herum signifikant besser bewertet wurden. Für ihre sorgfältigen Untersuchungen vergab die Fachjury einen 2. Platz und einen Sonderpreis für die originelle Arbeit.

Marlene Schepers
 untersuchte bereits im letzen Jahr die Nervenbahnen von Regenwürmern. In diesem Jahr fragte sie sich, wie Pflanzen auf Reize reagieren. Dazu untersuchte sie das Zuschnappen von Venusfliegenfallen Sie konnte zeigen, dass das entstehende Potential ähnlich dem Nerven-Signal eines Säugetiers ist und erhielt dafür den 3. Platz und als Sonderpreis ein Jahresabo der Zeitschrift Natur.

Fenja Haase gelang es biologisch abbaubare Kunststoffe auf Stärkebasis herzustellen und verschiedene Stoffeigenschaften systematisch zu untersuchen. Für ihre fundierte Vorgehensweise erhielt sie den Sonderpreis Umwelttechnik.

Malte Werner entwickelte, baute und programmierte eine Makrotastatur. Benötigte Teile druckte er mit einem 3D-Drucker. Im Gegensatz zu einer normalen Tastatur werden bei Berührung des Touchscreens oder beim Drücken einer Taste gleich ganze Abfolgen von Befehlen an den Computer übertragen. Er überzeugte die Jury mit seiner Arbeit und gewann neben dem 2. Platz als Sonderpreis ein Jahresabo der Zeitschrift c`t.

S. Jungk

Fachbereich

Thema

Teilnehmer:in

Biologie

Auch Pflanzen reagieren auf Reize – Messen von Aktionspotentialen bei Venusfliegenfallen

Marlene Schepers

3. Platz

Sonderpreis: Jahresabo der Zeitschrift Natur

Biologie

Der geheimnisvolle Duft – Können Männer den Eisprung einer Frau anhand von Pheromonen erriechen?

Celina Oestreich

2. Platz

Sonderpreis: Originelle Arbeit (50 EUR)

Chemie

Herstellung und Untersuchung eines Biokunststoffes auf Stärkebasis

Fenja Haase

Sonderpreis: Umwelttechnik (75 EUR)

Technik

Entwicklung, Bau und Programmierung einer Makrotastatur

Malte Werner

2. Platz

Sonderpreis: Jahresabo c`t-Magazin



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Celina Oestreich zugeschnitten

Fenja Haase

Marlene Schepers
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