Am 30.11. konnte nach langer Bauphase der neue Chemieraum feierlich eingeweiht werden.
Eine großherzige Spendenbereitschaft
Zu Beginn des neuen Schuljahres begrüßte Frau Uhlenkamp alle Schülerinnen und Schüler, insbesondere die neuen 5. Klässler, im Rahmen eines Forums. Auch neue Kolleginnen und Kollegen konnten begrüßt werden und durften sich vorstellen.

Im Anschluss wurden neue Arbeitsgemeinschaften beworben und zum Teil mit vollem Körpereinsatz präsentiert.
Vom 05. bis 12. Juni waren die Schüler/innen der spanischen Austauschschule IES San Juan Bosco (Lorca) bei uns im Goethegymnasium zu Besuch.

Sie unternahmen zahlreiche Aktivitäten, wie die Teilnahme am Unterricht, der Besuch von Goslar, Hannover und Berlin.

Die Stimmung unter den Austauschpartnern, und mittlerweile guten Freunden, war stets fröhlich und ausgelassen.

Im nächsten Schuljahr wollen wir vor den Osterferien mit dem Spanischkurs des 9. Jahrgangs an die Mittelmeerküste verreisen und somit den internationalen Austausch und die Zusammenarbeit mit Lorca weiterführen.
enberlin
Am Goethegymnasium wird jetzt fair gehandelt!

Der von uns als Schülervertretung geplante Fair-Trade-Laden ist nun offiziell eröffnet. Wir haben soweit ein kleines, aber leckeres Angebot an fair gehandelten Produkten, bei denen es nicht nur um den Vertrieb, sondern um eine Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen für die Produzenten in Afrika oder aber Südamerika geht. Diese werden durch die verkauften Produkte zu einem fairen Preis dementsprechend angemessen bezahlt, sodass beispielsweise ein Bauer seine Familie ernähren kann. Einige Produkte, die wir bereits haben, sind: Maniok-Chips, Gummibärchen, Eistee, Minzdrops oder verschiedene Riegel. Wir befinden uns in der alten Elternküche und verkaufen jeden Dienstag in der ersten und zweiten großen Pause.

Wir freuen uns auf euch!
Auf den Spuren einer Schülerin in Treblinka

Auf den Tag genau 74 Jahre nach ihrer Deportation  gedenken Schülerinnen und Schüler aus Polen und Deutschland gemeinsam der Hildesheimerin Marie Hornthal. Marie, die aus einer jüdischen Familie stammte, schloss die Städtische Höhere Töchterschule, das heutige Goethegymnasium, 1882/83 ab. Im Alter von 75 Jahren wurde sie 1942 von Hannover über Theresienstadt in das Vernichtungslager Treblinka östlich von Warschau deportiert.
Zum zweiten Mal reisten jetzt 11 Goetheschülerinnen und -schüler mit Frau Plümer und Herrn Quint an die polnische Partnerschule in Maków, 80 km nördlich von Warschau. Schwerpunkt des gemeinsamen Programms mit dem Liceum Marie Curie war in diesem Jahr die deutsch-polnische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Ziele waren daher das Führerhauptquartier in Masuren, in der Hauptstadt das Museum des Warschauer Aufstandes von 1944 und das neue Jüdische Museum.  Beim Stadtrundgang in Maków erfuhren die Schüler, dass auch hier ein Ghetto eingerichtet wurde, dessen Bewohner nach Treblinka deportiert wurden. Sie gehören zu den ca. 900.000 Menschen, die dort - wie die Goetheschülerin Marie Hornthal - ermordet wurden.

In dieser Woche lernten sich junge Menschen aus Polen und Deutschland kennen und besser verstehen. Schon jetzt freuen sich alle auf den Gegenbesuch der neugewonnen polnischen Freunde im Frühjahr 2017.