Kursfahrt der Lateiner nach Trier 2017

Unsere Kursfahrt mit unserem Fachlehrer Herrn Quint, Frau Knauer als Begleitung und den Klassen 10c und 10f, fand statt im Zeitraum vom 29.05. bis zum 31.05.2017 nach Trier.

Vor der Fahrt haben wir uns mit der Geschichte und Entwicklung Triers beschäftigt. Dafür haben einige Schüler Referate vorbereitet und im Kurs vorgestellt. Dies hat uns einen Überblick über das verschafft, was man über Trier wissen sollte. Andere Schüler haben sich mit den Sehenswürdigkeiten so beschäftigt, dass sie vor Ort einen Kurzvortrag halten konnten, was sehr lobenswert war, da wir so die Möglichkeit hatten, mehr über die Stadt Trier bzw. die Sehenswürdigkeiten zu erfahren.

Los ging es dann am Montag. Wir haben uns um 7:50 Uhr am Hauptbahnhof in Hildesheim getroffen und haben die siebenstündige Fahrt auf uns genommen. Als wir dann am Bahnhof in Trier angekommen sind, hat ein Taxi unser Gepäck abgeholt und es in die Jugendherberge transportiert, sodass wir auf dem Weg noch die Porta Nigra, das einzige erhaltene antike Stadttor, besichtigen konnten. Vor der Porta Nigra hat ein Mitschüler uns dann einige wichtige Fakten über das Wahrzeichen der Stadt genannt. Nach der Besichtigung hatten wir etwas Freizeit, die wir genutzt haben, um in die Stadt zu gehen. Anschließend sind wir dann zur Jugendherberge gegangen, wo wir bereits erwartet wurden. Die gute Lage der Jugendherberge ist uns sofort aufgefallen, da diese nah an der Mosel liegt, was uns die Möglichkeit gab, dort beispielsweise spazieren zu gehen. Zudem konnten wir von der Jugendherberge aus zu Fuß unsere Ziele gut erreichen. Nach dem Abendessen im Gästehaus sind wir an der Mosel spazieren gegangen und haben dabei die Römerbrücke, die Barbarathermen, das Karl-Marx-Haus und den Marktplatz erkundet. Auch vor diesen Sehenswürdigkeiten haben einige Mitschüler uns durch einen Kurzvortrag jeweils Näheres erzählt. Hiermit waren die Programmpunkte für den Montag erledigt und wir konnten selbst bestimmen, was wir machen wollten. Um 22:00 Uhr mussten wir allerdings alle wieder in der Jugenherberge sein.

Am Dienstag ging es dann wieder sehr früh los. Wir haben um 7:30 Uhr im Gästehaus gefrühstückt und uns anschließend auf den Weg ins Landesmuseum gemacht. Dort haben wir uns beispielsweise das Monnus-Mosaik, welches eines der bedeutendsten figürlichen Mosaiken Triers ist, angesehen. Nach dem Landesmuseum stand die Besichtigung der Kaiserthermen, die eine von drei entdeckten römischen Badeanlagen in Trier sind, und die Besichtigung des Amphitheaters an. Den Keller im Amphitheater, in dem sich die Gladiatoren und Tiere aufgehalten haben, haben wir uns ebenfalls angesehen. Dann begann auch schon unsere Mittagspause, in der wir freie Zeit hatten. Diese nutzten wir, um in Kleingruppen die Stadt weiter zu erkunden. Im Anschluss haben wir noch die Basilika, welche der größte Einzelraum aus der Antike ist, der erhalten blieb, den Dom, welcher als älteste Bischofskirche gilt, und die Liebfrauenkirche, welche unmittelbar neben dem Dom errichtet wurde, besichtigt. Abschließend waren wir im Diözesanmuseum und haben das konstantinische Deckengemälde, das aus tausenden Putzteilen zusammengesetzt wurde, kennengelernt. Für die verbliebene Zeit am Abend konnten wir in Kleingruppen selbst bestimmen, was wir noch machen wollten.

Am Mittwoch haben wir leider nur noch im Gästehaus gefrühstückt und mussten um 8:45 Uhr zum Hauptbahnhof in Trier, um die Rückreise anzutreten.

Wir hatten eine tolle Fahrt, da diese einwandfrei geplant und sinnvoll strukturiert war. Wie man dem Bericht entnehmen kann, hatten wir sowohl spannende Programmpunkte, als auch genug Freizeit

Im Namen unseres Kurses möchte ich mich ganz herzlich bei unserem Fachlehrer Herrn Quint, der uns die schöne Fahrt ermöglichte, sowie bei Frau Knauer, die uns begleitete, bedanken.
Nadin Biro 10f